Ich selbst war nicht in Ingolstadt dabei, interessiere mich aber für die Thematik und die Veranstaltung. Schade, dass die Umsetzung nicht wirklich zur Zufriedenheit führte...die Kritikpunkte sollten am besten direkt an den Veranstalter (http://www.donnerstag-veggietag.de/ ) gerichtet werden...
Leider war dieser 2. Veggietag am 10.05.12 in der Antonius-Schwaige für uns sehr entäuschend.
Warum das so war, möchte ich in den nachfolgenden Punkten erläutern:
1. Das Buffet war in der Auswahl sehr dürftig gehalten. Es gab etwas Salat mit einfachem Dressing, diverse Vorspeisen, die ich auch besser Zuhause zubereiten kann, zwei Suppen, Spargel + Tomatensuppe… auch sehr einfallsreich, wobei die Spargelsuppe schon lauwarm, und ich glaube auch nicht unbedingt mit frischen Zutaten zubereitet war. Desweiteren als Hauptgericht Reis, Farmerkartoffel, ebenfalls nicht gut zubereitet, irgendwas mit Tomaten + Currygeschmack als Art Soße/Beilage, sowie angeblich Frühlingsrollen, die ich nie zu Gesicht bekam, da einige Menüs nach einer Stunde nicht mehr aufgefüllt wurden. Es gab 2 bis 3 „Sachen“ als Nachspeise zur Auswahl, wobei auch der Vegane Milchreis nicht mehr nachgereicht wurde. Bei der Nachfrage bekamen wir nur die Aussage „Gibt es nicht mehr“…super.
2. Die Qualität der Gerichte hatte ein „Kantinenniveau“. Man merkte, dass der Koch nie eine vegane/vegetarische „Weiterbildung“ hatte, nach dem Motto, kochen wir mal „Fleischlos“ … merken diese „Salatfresser“ sowieso nicht. Sogar meine Weißweinschorle war ziemlich mit Wasser gestreckt… vermute mal 10% Wein, 90% Wasser, und wurde in einem Speziglas, statt in einem Weinglas serviert.
3. Die einzige Bedienung war ziemlich im Stress, da sie absolut überlastet war. Sie musste nicht nur diese Veranstaltung betreuen, heißt Gäste bedienen, und Buffet auffüllen, dazu kam sie aber nach 2 Std. nicht mehr dazu. Sie musste nun auch noch die Gäste im Selbstbedienungsgarten, sowie plötzlich auftauchende VIP-Gäste vom Chef bedienen. Die Vernachlässigung der veganen/vegetarischen Gäste wurde in Kauf genommen … sind ja nur Salatfresser.
4. Die Gerichte waren nicht beschildert. Dazu musste man bei der eh schon gestressten Bedienung immer wieder nachfragen, was nun z.B. Vegan und Vegetarisch ist. Machte wirklich keinen Spaß.
Fazit: Dieser Veggietag ist nicht zu empfehlen, da das Preis-Leistungsverhältnis überhaupt nicht passt. Der Wirt ist nur am Umsatz interessiert, und hat sich diese vermeintliche „Marktlücke“ zum Nutzen gemacht.
Meine Schulnote von 1-6 … gerade noch eine 5!
Der Workshop, an dem neben Vertretern des Dachverbands der Jugendgemeinderäte, des Landesschülerbeirats, der Naturschutzjugendund des Landesjugendrings auch weitere engagierte und interessierte Jugendliche teilgenommen haben, griff gezielt das Thema „Jugendbeteiligung“ auf. Dabei ging es um Engagement z.B. im Sinne von Organisieren einer Schulparty, klassisches Ehrenamt wie beispielsweise Fussballtrainer im Sportverein und mitgestaltende Bürgerbeteiligung wie sie z.B. beim Einbezug von Jugendlichen in die Planung von Stadtteilprojekten vorzufinden ist.
Die Anwesenden Andreas Bender, Andrés Gvirtz, Benedikt Jordan, Carina Auchter, Cécil Mack, Frank Ulmer, Jonas Schmeinck, Kai Inboden, Sarah Hassfeld, Sascha Groß und Simon Windmiller konnten in einer offenen Atmosphäre zielgerichtete Ansatzpunkte herausarbeiten, wie durch Engagement und geeignete politische Strukturen zunehmende Gesellschaftsbeteiligung in Baden-Württemberg entstehen kann.
Konkrete Erkenntnisse des Workshops?
Alle sind sich einig: egal ob Fußballverein oder Jugendgemeinderat - jegliches Engagement ist sinnvoll und förderungswürdig und die Rahmenbedingungen, dass sich Jugendliche mehr einbringen können Verbesserung finden sollten, da es auf sämtlichen Ebenen der Gesellschaft positive Auswirkungen hat! Wichtig ist vor allem, wirkungsvolle Ansprachekonzepte zu entwickeln, damit Jugendliche erkennen, dass Beteiligung am gesellschaftlichen Leben nützlich und wertvoll für alle ist. Auf struktureller Ebene müssen durch die Politik Räume für Beteiligung geschaffen werden- ob beispielsweise eine Schulstunde „Beteiligung“ in der Woche oder ein völlig anderes Konzept- ist noch offen. Sicher ist jedoch, dass das Interesse an einer Beteiligungskultur geweckt werden muss- dies geht am besten, wenn das Thema in Schüleralltag eingebunden wird. An den Schulen sollten beispielsweise Expertenvorträge und –diskussionen gefördert werden. Zudem halten wir es für wichtig, ein Netzwerk zu entwickeln, durch welches sich engagierte und interessierte Jugendliche in Verbindung setzen können und Informationen schnell und sicher alle wichtigen Akteure erreichen.
Wie geht es weiter?
In einem nächsten Workshop soll konkret ein Ansprachekonzept für ein Jugendprojekt entwickelt werden. Davon erhoffen wir uns, dass sich am Ende möglichst viele junge Menschen an diesem Event teilnehmen. Es ist wichtig zu verstehen, wie die junge Generation dazu motiviert werden kann, sich für gesellschaftliche Themen zu interessieren und diese aktiv mitgestalten zu wollen. Auch möchten wir uns der Aufgabe widmen, ein solches Jugendnetzwerk wie oben beschrieben zu entwickeln. Zudem wollen wir auf lange Sicht einen Maßnahmenkatalog erstellen, den wir direkt dem Staatsministerium zukommen lassen und in dem wir unsere Forderungen an die Politik darlegen.
Und jetzt kommst DU!
Vielleicht hast du beim Lesen festgestellt, dass du dem einen oder anderen Punkt nicht zustimmen kannst oder dass du voll unserer Meinung bist und gerne selbst etwas dazu sagen möchtest? Dann sei doch einfach bei unserem nächsten Treffen mit vor Ort und erlebe spannende Diskussionen und Mitgestaltungsmöglichkeiten hautnah…
Am kommenden Mittwoch habt ihr die Chance, direkt mit euren Fragen und Ideen für den Wettbewerb zu uns zu kommen und in lockerer Atmosphäre hilfreiche Tipps zu erhalten!
Wann? Mittwoch, 02.05.2012 um 15.30Uhr
Wo? Neue Weinsteige 18, 70180 Stuttgart (U-Bahn Haltestelle Bopser)
Wollte an dieser Stelle schnell loswerden, dass mir das Treffen gestern großen Spaß gemacht hat und ich es toll fand, dass jeder seine Meinung offen äußern konnte! Und das Beste daran: es geht weiter :-)
ich finde die herkunft und die produktionsbedingungen VIEL wichtiger, als die co2-bilanz.
überleg doch mal: co2 wird im endeffekt nur beim transport (flugzeug, schiff, lkw) und von kraftwerken am ende der stromleitung ausgestoßen. diesem problem hat sich die politik schon längst angenommen und es ist nur noch eine frage der zeit, bis co2-emissionen so niedrig sind, dass sie nicht ins gewicht fallen. eine absehbare lösung ist in sicht.
Arbeitsbedingungen, schlechte qualität und konsumentenverwirrung sind probleme, deren lösung noch nicht im ansatz sichtbar sind. ich denke an die zukunft und möchte nicht irrgeführt werden beim versuch, regional zu konsumieren!
Ach übrigens: die „Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg“ hat derzeit einen Stand auf der FAIR HANDELN 2012 – der internationalen Messe für Fair Trade und global verantwortungsvolles Handeln!
Zum Thema nachhaltiger Konsum findet zur Zeit ganz aktuell die FAIR HANDELN-Messe in Stuttgart statt. Ist sicherlich eine tolle Gelegenheit, sich Infos über einzelne Produkte zu holen...
Letztens hab ich eine leckere Schokolade aus der Schweiz gegessen, auf deren Verpackung mir vorgerechnet wurde wie viel Co2 bei der Herstellung ausgestoßen wurde (die Emission war sogar aufgeteilt in die einzelnen Produktionsschritte...). Die Gesamtemission zu wissen ist mir eigentlich wichtiger, als die genaue Herkunft. Es gibt schließlich regionale Produkte, z.B. ein Apfel, der im Kühlhaus solange "frisch" gehalten wird bis der Kunde in der Saison, in der es eigentlich keine Äpfel gibt, diesen Apfel verlangt. Auf den ersten Blick ist es ein Widerspruch, wenn man im Bio-Laden einen Apfel aus Neuseeland findet. In der Co2-Bilanz war aber der Transportweg von Neuseeland bis zu uns geringer als die Lagerung im Kaufhaus. Da nicht jeder Verbraucher sich diese Gedanken macht ist es das einfachste eine Bilanz auf der Verpackung lesen zu können..
Leider werden nicht nur die Käufer von Lebensmitteln sondern auch sämtlicher anderer Konsumgüter getäuscht. Eine erschreckende Realität bezüglich der Jeans-Industrie zeigt sich dem Leser hier.
so ein direktes Ernte-Erlebnis ist vorallem wichtig für "Stadt-Kinder", sodass die wissen, dass eine gelbe Rübe nicht aus dem Gemüseregal kommt, sondern zuerst einmal aus dem Boden..
Zunächst einmal finde ich es sehr gut, dass es Studenten ermöglicht wird sich Kompetenzen anzueignen, die über ihr Studienfach hinausgehen. Oftmals ist es ja doch recht kompliziert Lehrveranstaltungen zu belegen, die vom eigenen Fach abweichen. Vor allem sind Kenntnisse im Bereich Nachhaltigkeit sicherlich in keinem Studiengang verkehrt.
Aber braucht man dafür wirklich ein Zertifikat? Ich meine was sagt es denn wirklich darüber aus, wie verantwortungsbewusst ich mich letztendlich verhalte, nur weil ich an 3 Lehrveranstaltungen in Nachhaltigkeit, Ethik und sozialen/interkulturellen Kompetenzen teilgenommen habe?
Sicherlich kann es jedem Studenten nur Vorteile bringen, wenn er Kenntnisse in diesen Bereichen hat. Allerdings sollte hierfür der persönliche Nutzen Motivation genug sein daran teilzunehmen und auf ein Zertifikat kann dann auch getrost verzichtet werden!
Hier hat offenbar ein anderes Unternehmen nach einer Lösung gesucht.. Um die Umwelt vor übermäßigen Plastik- und Aluminiumkonsum zu schonen, verwendet dieser Hersteller ökologisch abbaubare Kapseln...
Das stimmt, wenn sich jeder ein Messgerät kaufen würde , nur um zu experimentieren, wäre das in der Bilanz eine ressourcenintenvisve Sache und nicht sehr nachhaltig. Ich fände es auch viel spannender, wenn das Messgerät nicht nur den Preis des verbrauchten Stroms anzeigt, sondern entsprechend des Strommix aus der Steckdose (öko-strom oder konventionell) anzeigt, welche Belastungen für die Umwelt dadurch entstehen, dass z.B. dein PC den ganzen Tag am laufen ist, ohne, dass man ihn wirklich nutzt. Insgesamt sehe ich es als Problem an, dass wenn man sich nicht nachhaltig verhält kaum unmittelbar die negative Folgen daraus zu sehen bekommt. Viele Probleme, die wir selbst verursachen, wie zum Beispiel die Folgen des Klimawandels, sind teilweise erst in Jahren und häufig noch eher in anderen Regionen sichtbar...Wenn jedem bewusst ist, was die Folgen seines direkten Handelns sind, ich glaube dann würden viele einen anderen Lebensstil einschlagen...
Kleiner Tipp:
Es ist leider nicht sehr nachhaltig ein Energiemessgerät zu kaufen, wenn man es nur zum Experimentieren benötigt, aber nicht dauerhaft nutzt. Stattdessen kann man sich in diesem Fall ein Messgerät bei seinem Stromanbieter ausleihen. Die meisten Energiefirmen bieten dies kostenlos an.
Wenn man schon dabei ist, kann man dort auch gleich nachfragen, wann eigentlich Strom-Verbrauchs-Spitzen auftreten und dann gleich versuchen, diese zu meiden. Dies kann man ganz leicht umsetzen, indem man beispielsweise den Geschirrspüler in einer "ruhigeren" Phase (oft nachts ab 2 Uhr) anstellt, statt mittags.
Auf Anfragen von Schulen haben wir den Kurzfilmwettbewerb "Green IT" bis zum Schuljahresende verlängert. Einsendeschluss ist jetzt endgültig der 12. Februar 2012. Wir freuen uns auf eure Filme!!
Auch auf den Seiten des Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz finden sich Infos zu dem Thema. Hier geht es speziell um den Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum:
Ich selbst war nicht in Ingolstadt dabei, interessiere mich aber für die Thematik und die Veranstaltung. Schade, dass die Umsetzung nicht wirklich zur Zufriedenheit führte...die Kritikpunkte sollten am besten direkt an den Veranstalter (http://www.donnerstag-veggietag.de/ ) gerichtet werden...
Leider war dieser 2. Veggietag am 10.05.12 in der Antonius-Schwaige für uns sehr entäuschend.
Warum das so war, möchte ich in den nachfolgenden Punkten erläutern:
1. Das Buffet war in der Auswahl sehr dürftig gehalten. Es gab etwas Salat mit einfachem Dressing, diverse Vorspeisen, die ich auch besser Zuhause zubereiten kann, zwei Suppen, Spargel + Tomatensuppe… auch sehr einfallsreich, wobei die Spargelsuppe schon lauwarm, und ich glaube auch nicht unbedingt mit frischen Zutaten zubereitet war. Desweiteren als Hauptgericht Reis, Farmerkartoffel, ebenfalls nicht gut zubereitet, irgendwas mit Tomaten + Currygeschmack als Art Soße/Beilage, sowie angeblich Frühlingsrollen, die ich nie zu Gesicht bekam, da einige Menüs nach einer Stunde nicht mehr aufgefüllt wurden. Es gab 2 bis 3 „Sachen“ als Nachspeise zur Auswahl, wobei auch der Vegane Milchreis nicht mehr nachgereicht wurde. Bei der Nachfrage bekamen wir nur die Aussage „Gibt es nicht mehr“…super.
2. Die Qualität der Gerichte hatte ein „Kantinenniveau“. Man merkte, dass der Koch nie eine vegane/vegetarische „Weiterbildung“ hatte, nach dem Motto, kochen wir mal „Fleischlos“ … merken diese „Salatfresser“ sowieso nicht. Sogar meine Weißweinschorle war ziemlich mit Wasser gestreckt… vermute mal 10% Wein, 90% Wasser, und wurde in einem Speziglas, statt in einem Weinglas serviert.
3. Die einzige Bedienung war ziemlich im Stress, da sie absolut überlastet war. Sie musste nicht nur diese Veranstaltung betreuen, heißt Gäste bedienen, und Buffet auffüllen, dazu kam sie aber nach 2 Std. nicht mehr dazu. Sie musste nun auch noch die Gäste im Selbstbedienungsgarten, sowie plötzlich auftauchende VIP-Gäste vom Chef bedienen. Die Vernachlässigung der veganen/vegetarischen Gäste wurde in Kauf genommen … sind ja nur Salatfresser.
4. Die Gerichte waren nicht beschildert. Dazu musste man bei der eh schon gestressten Bedienung immer wieder nachfragen, was nun z.B. Vegan und Vegetarisch ist. Machte wirklich keinen Spaß.
Fazit: Dieser Veggietag ist nicht zu empfehlen, da das Preis-Leistungsverhältnis überhaupt nicht passt. Der Wirt ist nur am Umsatz interessiert, und hat sich diese vermeintliche „Marktlücke“ zum Nutzen gemacht.
Meine Schulnote von 1-6 … gerade noch eine 5!
Wolfgang Lederer
Hallo!
Worüber genau benötigst du denn mehr Infos? Dann kann ich versuchen, dir zu helfen...
Liebe Grüße!
Ich hätte diesbezüglich gerne mehr Infos. Könnte mir da jemand weiterhelfen ? Ich muss einen kurz Vortrag halten...
Der Workshop, an dem neben Vertretern des Dachverbands der Jugendgemeinderäte, des Landesschülerbeirats, der Naturschutzjugendund des Landesjugendrings auch weitere engagierte und interessierte Jugendliche teilgenommen haben, griff gezielt das Thema „Jugendbeteiligung“ auf. Dabei ging es um Engagement z.B. im Sinne von Organisieren einer Schulparty, klassisches Ehrenamt wie beispielsweise Fussballtrainer im Sportverein und mitgestaltende Bürgerbeteiligung wie sie z.B. beim Einbezug von Jugendlichen in die Planung von Stadtteilprojekten vorzufinden ist.
Die Anwesenden Andreas Bender, Andrés Gvirtz, Benedikt Jordan, Carina Auchter, Cécil Mack, Frank Ulmer, Jonas Schmeinck, Kai Inboden, Sarah Hassfeld, Sascha Groß und Simon Windmiller konnten in einer offenen Atmosphäre zielgerichtete Ansatzpunkte herausarbeiten, wie durch Engagement und geeignete politische Strukturen zunehmende Gesellschaftsbeteiligung in Baden-Württemberg entstehen kann.
Konkrete Erkenntnisse des Workshops?
Alle sind sich einig: egal ob Fußballverein oder Jugendgemeinderat - jegliches Engagement ist sinnvoll und förderungswürdig und die Rahmenbedingungen, dass sich Jugendliche mehr einbringen können Verbesserung finden sollten, da es auf sämtlichen Ebenen der Gesellschaft positive Auswirkungen hat! Wichtig ist vor allem, wirkungsvolle Ansprachekonzepte zu entwickeln, damit Jugendliche erkennen, dass Beteiligung am gesellschaftlichen Leben nützlich und wertvoll für alle ist. Auf struktureller Ebene müssen durch die Politik Räume für Beteiligung geschaffen werden- ob beispielsweise eine Schulstunde „Beteiligung“ in der Woche oder ein völlig anderes Konzept- ist noch offen. Sicher ist jedoch, dass das Interesse an einer Beteiligungskultur geweckt werden muss- dies geht am besten, wenn das Thema in Schüleralltag eingebunden wird. An den Schulen sollten beispielsweise Expertenvorträge und –diskussionen gefördert werden. Zudem halten wir es für wichtig, ein Netzwerk zu entwickeln, durch welches sich engagierte und interessierte Jugendliche in Verbindung setzen können und Informationen schnell und sicher alle wichtigen Akteure erreichen.
Wie geht es weiter?
In einem nächsten Workshop soll konkret ein Ansprachekonzept für ein Jugendprojekt entwickelt werden. Davon erhoffen wir uns, dass sich am Ende möglichst viele junge Menschen an diesem Event teilnehmen. Es ist wichtig zu verstehen, wie die junge Generation dazu motiviert werden kann, sich für gesellschaftliche Themen zu interessieren und diese aktiv mitgestalten zu wollen. Auch möchten wir uns der Aufgabe widmen, ein solches Jugendnetzwerk wie oben beschrieben zu entwickeln. Zudem wollen wir auf lange Sicht einen Maßnahmenkatalog erstellen, den wir direkt dem Staatsministerium zukommen lassen und in dem wir unsere Forderungen an die Politik darlegen.
Und jetzt kommst DU!
Vielleicht hast du beim Lesen festgestellt, dass du dem einen oder anderen Punkt nicht zustimmen kannst oder dass du voll unserer Meinung bist und gerne selbst etwas dazu sagen möchtest? Dann sei doch einfach bei unserem nächsten Treffen mit vor Ort und erlebe spannende Diskussionen und Mitgestaltungsmöglichkeiten hautnah…
Wir freuen uns auf DICH!
toller artikel (rainer)
Am kommenden Mittwoch habt ihr die Chance, direkt mit euren Fragen und Ideen für den Wettbewerb zu uns zu kommen und in lockerer Atmosphäre hilfreiche Tipps zu erhalten!
Wann? Mittwoch, 02.05.2012 um 15.30Uhr
Wo? Neue Weinsteige 18, 70180 Stuttgart (U-Bahn Haltestelle Bopser)
Wir freuen uns auf euch!
Wollte an dieser Stelle schnell loswerden, dass mir das Treffen gestern großen Spaß gemacht hat und ich es toll fand, dass jeder seine Meinung offen äußern konnte! Und das Beste daran: es geht weiter :-)
ich finde die herkunft und die produktionsbedingungen VIEL wichtiger, als die co2-bilanz.
überleg doch mal: co2 wird im endeffekt nur beim transport (flugzeug, schiff, lkw) und von kraftwerken am ende der stromleitung ausgestoßen. diesem problem hat sich die politik schon längst angenommen und es ist nur noch eine frage der zeit, bis co2-emissionen so niedrig sind, dass sie nicht ins gewicht fallen. eine absehbare lösung ist in sicht.
Arbeitsbedingungen, schlechte qualität und konsumentenverwirrung sind probleme, deren lösung noch nicht im ansatz sichtbar sind. ich denke an die zukunft und möchte nicht irrgeführt werden beim versuch, regional zu konsumieren!
Ach übrigens: die „Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg“ hat derzeit einen Stand auf der FAIR HANDELN 2012 – der internationalen Messe für Fair Trade und global verantwortungsvolles Handeln!
Hier findest du weitere Infos zur Expedition N - Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg und zur Messe FAIR HANDELN.
Zum Thema nachhaltiger Konsum findet zur Zeit ganz aktuell die FAIR HANDELN-Messe in Stuttgart statt. Ist sicherlich eine tolle Gelegenheit, sich Infos über einzelne Produkte zu holen...
Mehr Informationen findet ihr hier.
Letztens hab ich eine leckere Schokolade aus der Schweiz gegessen, auf deren Verpackung mir vorgerechnet wurde wie viel Co2 bei der Herstellung ausgestoßen wurde (die Emission war sogar aufgeteilt in die einzelnen Produktionsschritte...). Die Gesamtemission zu wissen ist mir eigentlich wichtiger, als die genaue Herkunft. Es gibt schließlich regionale Produkte, z.B. ein Apfel, der im Kühlhaus solange "frisch" gehalten wird bis der Kunde in der Saison, in der es eigentlich keine Äpfel gibt, diesen Apfel verlangt. Auf den ersten Blick ist es ein Widerspruch, wenn man im Bio-Laden einen Apfel aus Neuseeland findet. In der Co2-Bilanz war aber der Transportweg von Neuseeland bis zu uns geringer als die Lagerung im Kaufhaus. Da nicht jeder Verbraucher sich diese Gedanken macht ist es das einfachste eine Bilanz auf der Verpackung lesen zu können..
Leider werden nicht nur die Käufer von Lebensmitteln sondern auch sämtlicher anderer Konsumgüter getäuscht. Eine erschreckende Realität bezüglich der Jeans-Industrie zeigt sich dem Leser hier.
so ein direktes Ernte-Erlebnis ist vorallem wichtig für "Stadt-Kinder", sodass die wissen, dass eine gelbe Rübe nicht aus dem Gemüseregal kommt, sondern zuerst einmal aus dem Boden..
Zunächst einmal finde ich es sehr gut, dass es Studenten ermöglicht wird sich Kompetenzen anzueignen, die über ihr Studienfach hinausgehen. Oftmals ist es ja doch recht kompliziert Lehrveranstaltungen zu belegen, die vom eigenen Fach abweichen. Vor allem sind Kenntnisse im Bereich Nachhaltigkeit sicherlich in keinem Studiengang verkehrt.
Aber braucht man dafür wirklich ein Zertifikat? Ich meine was sagt es denn wirklich darüber aus, wie verantwortungsbewusst ich mich letztendlich verhalte, nur weil ich an 3 Lehrveranstaltungen in Nachhaltigkeit, Ethik und sozialen/interkulturellen Kompetenzen teilgenommen habe?
Sicherlich kann es jedem Studenten nur Vorteile bringen, wenn er Kenntnisse in diesen Bereichen hat. Allerdings sollte hierfür der persönliche Nutzen Motivation genug sein daran teilzunehmen und auf ein Zertifikat kann dann auch getrost verzichtet werden!
gut
cooooooles tshirt!!
top idee fraenksenzackenheimersuperstar!
wir-ernten-was-wir-säen wird da mal auf den zahn fühlen...
Lass uns doch mal ein Brief an das UNternehmen schreiben und ein paar Details abfragen....
Hier hat offenbar ein anderes Unternehmen nach einer Lösung gesucht.. Um die Umwelt vor übermäßigen Plastik- und Aluminiumkonsum zu schonen, verwendet dieser Hersteller ökologisch abbaubare Kapseln...
http://www.esprimo-kapseln.de/esprimo-kaffeekapseln/nachhaltig-geniessen.html
Das stimmt, wenn sich jeder ein Messgerät kaufen würde , nur um zu experimentieren, wäre das in der Bilanz eine ressourcenintenvisve Sache und nicht sehr nachhaltig. Ich fände es auch viel spannender, wenn das Messgerät nicht nur den Preis des verbrauchten Stroms anzeigt, sondern entsprechend des Strommix aus der Steckdose (öko-strom oder konventionell) anzeigt, welche Belastungen für die Umwelt dadurch entstehen, dass z.B. dein PC den ganzen Tag am laufen ist, ohne, dass man ihn wirklich nutzt. Insgesamt sehe ich es als Problem an, dass wenn man sich nicht nachhaltig verhält kaum unmittelbar die negative Folgen daraus zu sehen bekommt. Viele Probleme, die wir selbst verursachen, wie zum Beispiel die Folgen des Klimawandels, sind teilweise erst in Jahren und häufig noch eher in anderen Regionen sichtbar...Wenn jedem bewusst ist, was die Folgen seines direkten Handelns sind, ich glaube dann würden viele einen anderen Lebensstil einschlagen...
Kleiner Tipp:
Es ist leider nicht sehr nachhaltig ein Energiemessgerät zu kaufen, wenn man es nur zum Experimentieren benötigt, aber nicht dauerhaft nutzt. Stattdessen kann man sich in diesem Fall ein Messgerät bei seinem Stromanbieter ausleihen. Die meisten Energiefirmen bieten dies kostenlos an.
Wenn man schon dabei ist, kann man dort auch gleich nachfragen, wann eigentlich Strom-Verbrauchs-Spitzen auftreten und dann gleich versuchen, diese zu meiden. Dies kann man ganz leicht umsetzen, indem man beispielsweise den Geschirrspüler in einer "ruhigeren" Phase (oft nachts ab 2 Uhr) anstellt, statt mittags.
Idee zu banal, aber sonst ganz okay
Auf Anfragen von Schulen haben wir den Kurzfilmwettbewerb "Green IT" bis zum Schuljahresende verlängert. Einsendeschluss ist jetzt endgültig der 12. Februar 2012. Wir freuen uns auf eure Filme!!
Auch auf den Seiten des Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz finden sich Infos zu dem Thema. Hier geht es speziell um den Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum:
http://www.verbraucherportal-bw.de/servlet/PB/menu/1329374/index.html