Energiesparen im kleinen Stil
Energiesparen wird heutzutage größer denn je geschrieben. Eines der größten Probleme dabei ist jedoch, dass man auf manchen Luxus einfach nicht verzichten möchte. Im Winter weniger zu heizen spart natürlich einen Haufen Energie, dafür friert man aber. Und den Fernseher früher auszuschalten, wenn gerade ein spannender Film läuft, ist auch nicht gerade eine vielversprechende Option. Es gibt aber durchaus eine Reihe an Möglichkeiten, wie jeder Strom sparen kann, ohne auf Luxus verzichten zu müssen.
Möglichkeit 1
Standby-Geräte vollkommen ausschalten. Auch wenn der Stromverbrauch von Standby-Geräten sehr gering ist, ist er doch überflüssig. Den Fernseher kann man genauso am Hauptschalter ausschalten, dann verbraucht er überhaupt keinen Strom. Noch einfacher sind hier Steckerleisten mit Ein-/Ausschalter.
Möglichkeit 2
Master-Slave-Steckdosen anschaffen. Bei dieser Art von Steckerleiste gibt es eine Master- und mehrere Slave-Steckdosen. Sie funktionieren nach dem Prinzip, dass alle Slave-Steckdosen erst dann Strom bekommen, wenn an der Master-Steckdose Strom verbraucht wird. Beispiel: An der Master-Steckdose befindet sich euer Computer, an den Slave-Steckdosen Drucker, Bildschirm und Lautsprecher. Wenn ihr nun euren Computer ausschaltet, schalten sich auch gleichzeitig Drucker, Bildschirm und Lautsprecher aus. Schaltet ihr ihn wieder ein, gehen auch diese drei Geräte automatisch wieder an. Kostenpunkt für eine Leiste: ab ca. 10-15€.
Möglichkeit 3
Verwendung alternativer Internetseiten. Ja, das mag sich etwas komisch anhören, funktioniert aber durchaus. Nun ist es so, dass ein weißer Bildschirm mehr Strom verbraucht als ein schwarzer. Die am häufigsten aufgerufene Website weltweit ist google - der Hintergrund ist weiß, verbraucht also viel Energie. Eine alternative Suchmaschine ist beispielsweise http://www.schwarzle.net/. Sie hat einen schwarzen Hintergrund, weshalb der Computer, der sie anzeigt, weniger Energie verbraucht.
Möglichkeit 4
Ladegeräte aus der Steckdose ziehen. Wenn das Handy oder der mp3-Player vollständig geladen ist, sollte man nicht nur das entsprechende Gerät vom Ladegerät, sondern auch das Ladegerät von der Steckdose trennen. Das verbraucht nämlich auch Energie, ohne, dass man einen Nutzen daraus zieht.
Es muss natürlich ehrlicherweise zugegeben werden, dass sich damit nicht viel Strom sparen lässt. Es ist aber ein Anfang, den man wagen sollte!

Apropos weißer Bildschirm
Vielleicht bin ich ja farbenblind, aber ich meine, diese Seite ist ebenfalls hauptsächlich WEISS. Könnte man das nicht ändern, wenn man das als Stromsparalternative angibt, lieber Webmaster?
Grüße
Katharina
Stimmt :-)
Liebe Katharina,
prinzipiell hast du vollkommen Recht. Beachten muss man allerdings ein paar Dinge, die nicht unerheblich sind. Das mit den schwarz gehaltenen Internetseiten funktioniert nämlich nur bei den alten Röhrenmonitoren. Bei den modernen Flachbildschirmen (TFT) ist der Stromverbrauch gleich groß, egal, ob die Pixel schwarz oder weiß sind.
Außerdem ist die Anzahl der Aufrufe von wir ernten was wir säen und google nicht zu vergleichen. Google.com ist die Internetseite, die weltweit am häufigsten aufgerufen wird. Da können wir nicht mithalten - leider :-)
Noch ein Grund ist der, dass schwarz gehaltene Seiten auf den ersten Blick einen unseriösen Eindruck auf den Besucher machen. Besucher von alternativen Suchmaschinen, die einen schwarzen Hintergrund haben, besuchen die Seite ja bewusst mit dem Ziel, dass beim Besuch der Seite Energie gespart werden kann. Du hast im Grunde vollkommen Recht, wir haben sicherlich auch ab und an Besucher, die noch mit einem Röhrenmonitor die Seite aufrufen. Uns ist aber wichtiger, dass die Seriosität unserer Seite zur Geltung kommt bzw. erhalten bleibt.
Wir hoffen, du bleibst uns dennoch treu :-)