Material- und Werkstoffwissenschaftler/in
Schmierige Bildschirme
Was haben die Schmiere, die sich oft unter der Seife in der Seifenschale befindet und ein Laptop gemeinsam? Ob du's glaubst oder nicht, der flache Bildschirm des Laptops beinhaltet dieselbe Substanz, aus der die Schmierie in der Seifenschale besteht: Flüssigkristalle. Die leichten, kompakten Bildschirme tragbarer Computer bestehen meistens, grob erklärt, aus zwei Glasplatten, zwischen denen sich unter anderem diese sich schmierig anfühlenden Flüssigkristalle befinden. Irre, oder? Wer ist nur auf die Idee gekommen, so schleimiges Zeug dafür zu verwenden? - Das waren sicher Materialforscher.
Entwicklung neuer Materialien
Das müssen ja irgendwie schon verrückte Typen sein! Aber was ist eigentlich ein Materialforscher? Hört sich doch bis jetzt nach einem spannenden Beruf an. Wär das was für dich?
Als Materialforscher/in bist du an der Entwicklung neuer Materialien beteiligt. Du überlegst dir, wie man Materialien mit neuen oder besseren Eigenschaften herstellen und verarbeiten kann. Ziel ist es zum Beispiel, dass bereits vorhandene Geräte oder Maschinen durch den Einsatz der neuen Materialien noch besser und wirkungsvoller arbeiten können. Dass also zum Beispiel Lampen aus der ihnen zugeführten Energie mehr Licht und nicht so viel Wärme produzieren. Sicher ist dir auch schon mal aufgefallen, dass normale Glühbirnen ganz heiß werden, wenn sie eine Weile brennen. Aber wer bitte will mit Glühbirnen schon heizen? Reine Energieverschwendung! Die speziellen Gase in der Energiesparlampe machens möglich, dass anstatt viel Wärme lieber mehr Licht in der Lampe produziert wird!
Wie wird man das?
Um Materialforscher/in zu werden, musst du an einer Universität oder Fachhochschule studieren. Der Studiengang hat viel mit Chemie und Physik zu tun, schließlich musst du die Eigenschaften von so unterschiedlichen Materialien wie Glas, Holz und Metall kennen. Das Studienfach heißt entweder Materialwissenschaft, Materialphysik, Chemie mit Materialwissenschaften oder hat noch andere Zusätze wie zum Beispiel Materialwissenschaften und Werkstofftechnik. Danach bist du Ingenieur für Materialwissenschaften. Hört sich doch gut an, oder? Studieren kann man diese Fächer z.B. an den Universitäten Stuttgart, Konstanz und Göttingen oder an den Fachhochschulen Gelsenkirchen und Frankfurt/Main.
Wer sich sonst noch für neue Materialen interessiert
Einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Eigenschaften von Materialien kannst du auch in den Ausbildungsberufen Technische/r Assistent/in für Werkstuffkunde und als Werkstoffprüfer/in leisten. In Form einer Weiterbildung nach einer bereits abgeschlossenen Ausbildung im technischen Bereich kannst du auch als Techniker/in für Werkstofftechnik Materialien genauer unter die Lupe nehmen.
Näheres erfährst du über das Internetportal BERUFENET der Arbeitsagentur (Suchbegriff „Werkstoffkunde“). Zudem hast du die Möglichkeit, dich an den Verein deutscher Ingenieure (VDI) zu wenden.
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Gute Idee, schlecht umgesetzt?
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2.Veggitag - Enttäuschend
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Hallo!Worüber genau