Typen von Szenarien

Die meisten Szenarien beschäftigen sich mit der zukünftigen Entwicklung. Hierbei kann man grob unterscheiden zwischen:

  • Trendszenarien
  • Zielszenarien
  • „Back Casting“-Szenarien
  • Extremszenarien


Trendszenario
Trendszenarien stellen eine mögliche zukünftige Entwicklung vor – vergleichbar mit deinem Energetika-Szenario.

Zielszenario 
Einem Zielszenario ist ein Ziel vorgegeben (z.B.: Die Welt darf sich maximal um 2% erwärmen). Das Zielszenario beschreibt, unter welchen Voraussetzungen dieses Ziel erreicht werden kann. Im Energiespiel Energetika 2010 könntest du dir eigene Ziele setzen. Du könntest beispielsweise das Ziel verfolgen, Energetika möglichst CO2-frei zu machen.

„Back Casting“-Szenario
Ein besonderer Szenariotyp ist das sogenannte „Back Casting“. Bei dieser Methode wird – wie beim Zielszenario – ein Ziel vorgegeben (etwa: Halbierung der Belastung durch CO2). Darüber hinaus aber beschreibt das „Back Casting“-Szenario sehr genau, was man jedes Jahr tun muss, um im Zieljahr dieses Ziel erreichen zu können.

Extremszenario
Extremszenarien beschreiben einen „worst case“ (den schlimmsten anzunehmenden Fall) oder einen „best case“ (den bestmöglich anzunehmenden Fall).

Extremszenarien dienen vor allem der Entscheidungshilfe: Zeigt sich zum Beispiel, dass ein zukünftiges „worst case“-Szenario inakzeptable Folgen hat, dann sollte heute schon alles unternommen werden, um das Eintreten dieses Szenarios zu verhindern.

Das „worst case“-Szenario ist im Fall der Klimaerwärmung meist ein „Business as usual“-Szenario (ein Einfach-genau-so-weitermachen-wie-bislang-Szenario oder die Folgen einer unveränderten Politik). 
 

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