Mess’ Dich schlau!

Ob PC, Radio, MP3-Player oder Fernseher, Wasserkocher, Föhn oder Schreibtischlampe. All diese Geräte machen nicht nur Spaß oder sind nützlich, zu ihrem Betrieb ist auch Strom nötig. Das ist an sich ja nichts Neues, aber weißt du auch, wie viel Strom sie verbrauchen und vor allem, was das kostet? Wie teuer ist es eigentlich, den PC den halben Tag laufen zu lassen oder ständig nebenher Radio zu hören?

Kostendetektiv
Bei der Beantwortung dieser Fragen kann ein Energiekosten-Messgerät helfen. Dieser kleine Kostendetektiv wird einfach zwischen das elektrische Gerät und die Steckdose gesteckt und liefert Dir sofort viele Infos zum Stromverbrauch des Geräts und den dadurch entstehenden Kosten.

Energiekosten-Messgerät
Ein Energiekosten-Messgerät sieht aus wie eine Steckdose mit Display und Knöpfen. Das einzige, was man einzugeben braucht, ist der aktuell gültige Stromtarif, also wie viel eine Kilowattstunde bei Deinem Stromanbieter zu Hause kostet. Und dann kann’s auch schon losgehen:

Was da so alles gemessen wird
Der kleine Kostendetektiv hat zum Beispiel einen eingebauten Zeitmesser. Er misst, wie lange das Elektrogerät in Betrieb ist. Dann  kann er anzeigen, wie viele Kilowattstunden, also wie viel Energie, das Gerät verbraucht und was das kostet, auch auf den Tag, den Monat und das Jahr hochgerechnet. Auch die Stromstärke und die Leistung des Geräts kann abgelesen werden. Das praktische an all dem: Da das Messgerät eine eigene Batterie hat, werden alle gemessenen und eingestellten Daten abgespeichert (können aber natürlich auch wieder gelöscht werden). Das alles kann natürlich von Modell zu Modell etwas unterschiedlich sein.
Hundertprozentig genau messen Energiekosten- Messgeräte zwar nicht, aber die kleinen Ungenauigkeiten sind gut erträglich und informativ sind die Angaben allemal.

Wo gibt’s so was?
Die kleinen Helfer gibt’s ab ca. 10 € im Elektromarkt. Mess’ dich zu Hause doch einfach mal durch.
 

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Energiemessgerät

Kleiner Tipp:
Es ist leider nicht sehr nachhaltig ein Energiemessgerät zu kaufen, wenn man es nur zum Experimentieren benötigt, aber nicht dauerhaft nutzt. Stattdessen kann man sich in diesem Fall ein Messgerät bei seinem Stromanbieter ausleihen. Die meisten Energiefirmen bieten dies kostenlos an.
Wenn man schon dabei ist, kann man dort auch gleich nachfragen, wann eigentlich Strom-Verbrauchs-Spitzen auftreten und dann gleich versuchen, diese zu meiden. Dies kann man ganz leicht umsetzen, indem man beispielsweise den Geschirrspüler in einer "ruhigeren" Phase (oft nachts ab 2 Uhr) anstellt, statt mittags.

Das stimmt, wenn sich jeder

Das stimmt, wenn sich jeder ein Messgerät kaufen würde , nur um zu experimentieren, wäre das in der Bilanz eine ressourcenintenvisve Sache und nicht sehr nachhaltig. Ich fände es auch viel spannender, wenn das Messgerät nicht nur den Preis des verbrauchten Stroms anzeigt, sondern entsprechend des Strommix aus der Steckdose (öko-strom oder konventionell) anzeigt, welche Belastungen für die Umwelt dadurch entstehen, dass z.B. dein PC den ganzen Tag am laufen ist, ohne, dass man ihn wirklich nutzt. Insgesamt sehe ich es als Problem an, dass wenn man sich nicht nachhaltig verhält kaum unmittelbar die negative Folgen daraus zu sehen bekommt. Viele Probleme, die wir selbst verursachen, wie zum Beispiel die Folgen des Klimawandels, sind teilweise erst in Jahren und häufig noch eher in anderen Regionen sichtbar...Wenn jedem bewusst ist, was die Folgen seines direkten Handelns sind, ich glaube dann würden viele einen anderen Lebensstil einschlagen...

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