Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2020

Die Bundesregierung lud am Dienstag, 29. Oktober zur Auftaktveranstaltung der bundesweiten Dialogreihe zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie nach Berlin ein. Geboten wurden Podiumsdiskussionen und Workshops. Alles stand unter dem Leitfaden "Globale Nachhaltigkeitsziele - nationale Verantwortung: Gemeinsam den Wandel voranbringen".

Zunächst hat uns die Einladung zur Auftaktkonferenz der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sehr gefreut. Besonders weil im Zusammenhang mit der Nachhaltigkeitsstrategie BaWü bald eine Regionalkonferenz in Stuttgart stattfinden wird. Schon bevor die Konferenz begonnen hat, wartete ein Highlight des Tages auf uns ! Nämlich der Veranstaltungsort an sich. Das "Futurium" ist noch recht neu und dient Wissenschaft und Bundesregierung als Konferenzort. Vor einigen Wochen wurde hier auch das Klimaschutzpaket vorgestellt. Das Haus hat einige Besonderheiten zu bieten wie z.b. eine interaktive Lernausstellung.

Der Konferenz begann mit einer Auftaktrede des Bundeskanzleramtsministers Dr. Helge Braun. Er berichtete über den aktuellen Sachstand der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, aber auch über den Sachstand der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte. Er beleuchtete insgesamt viele Themen doch blieb dabei zumeist recht oberflächlich. Auch die CO2 Bepreisung spielte in seiner Rede eine Rolle.
Danach ging es mit einer spannenden Podiumsdikussion weiter. Sie drehte sich um die Frage wie Nachhaltigkeit ein entscheidender Faktor für die Wirtschaft werden kann. Auf dem Podium saß ein Vorstandsmitglied von BASF, ein Vorsitzender vom deutschen Naturschutzring sowie ein Vostandsmitglied von Brot für die Welt. Besonders die sozialen Aspekte spielten in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Es wurde immer wieder daran erinnert, dass der Klimaschutz nicht zu lasten der Armen gehen darf. Außerdem spielte die Frage nach der Bilanzierung von Umweltfaktoren eine entscheidende Rolle. Die Dame von BASF zeigte einen Auschnitt einer Bilanzierung in die soziale Aspekte sowie Klimaschutz eingearbeitet waren. Weiterhin wurde darüber diskutiert welchen impact multilaterale Abkommen haben. 

Weiter ging es mit einem Workshop zum Thema "Welche Herausforderungen auf der globalen Ebene auch mit Blick auf den Folgeprozess zum SDG Gipfel halten sie für zentral". Dieser Workshop begann mit Statements des Diskutierenden. Wir konnten viel Input zum Thema des internationalen Klimaschutz hören und mitnehmen. Leider war der Workshop nicht wie ein Arbeitsformat gestaltet, sondern war lediglich eine weitere Podiumsdiskussion bei der innerhalb von 120 Minuten nur zwei mal die Möglichkeit bestand eine direkte Frage zu formulieren. Trotzdessen waren die Wortbeiträge recht interessant und anregend.

Nach einem wirklich leckeren vegangen Mittagsessen ging es dann weiter mit einer erneuten Podiumsdiskussion zum Thema "Agenda 2030". Der aktuelle Stand wurde diskutiert. Außerdem wurde über die anstehenden Herausforderungen durch die Fragen "Wie gestalten wir den Klimawandel für alle sozial?" "Wie gelingt es die Klimawandelleugner von en Fakten zu übertzeugen?" "Welchen Handlungsspielraum haben die einzelnen Länder im internationalen Kontext?" angesprochen. Über diese und viele weitere spannende Fragen wurden im Anschluss debattiert.

Insgesamt hatten wir einen sehr spannenden und informativen Tag. Wir hätten uns zwar mehr interaktives Gestalten gewünscht und hatten eigentlich damit gerechnet dass sich die Veranstaltung mehr an der Agenda 2030 orientiert, trotzdessen konnten wir mit vielen spannenden Akteuren in Kontakt treten und auch von der Arbeit der Nachhaltigkeitsstrategie BaWü berichten. 


Text: Sander Frank, Mitglied des Jugendbeirats der Nachhaltigkeitsinitiative

Zum Programm.

Mehr Informationen zur Agenda 2030 findest Du hier.

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