Jugendbeirat der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg

Das ist der Jugendbeirat der Nachhaltigkeitsstrategie BaWü

23.02.2016 - 09:58:47

Baden-Württemberg - Junge Menschen politisch beteiligen, klingt erst mal sinnvoll. Schließlich gehören zur Bevölkerung nicht nur Wahlberechtigte ab 18 Jahre. Jugendliche und junge Erwachsene können sich in Deutschland mittlerweile auf unterschiedliche Weise politisch beteiligen. Zum Beispiel in Vereinen, Jugendparteien und Jugendringen. Neben gemeinnützigen Organisationen haben mehrere Städte sogenannte Jugendbeiräte zur Beratung. Diese sind meist auf kommunaler Ebene und nicht für das gesamte Bundesland tätig. Hier nimmt der Jugendbeirat der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle ein. Andere Bundesländer wie beispielsweise Hessen und Brandenburg haben vergleichbare Strukturen, der Jugendbeirat in Baden-Württemberg ist in seiner Form jedoch einzigartig.

Als Gruppe mehr erreichen

Den Jugendbeirat der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg gibt es seit 2012. Als Teil der Jugendinitiative „Wir ernten was wir säen“ ist dieser ein Gremium zwischen Jugendlichen und der politischen Ebene. Der Beirat ist direkt mit der Geschäftsstelle der Nachhaltigkeitsstrategie im Umweltministerium verbunden und kann mit seinem Sitz im Beirat der Landesregierung für nachhaltige Entwicklung die Interessen junger Leute einbringen. Diese dürfen gerne auch unkonventionell sein. Für die 16 bis 26-jährigen Jugendbeiräte bedeutet nachhaltige Entwicklung viel mehr als sperrige Begriffe wie Biodiversität, Effizienz und Ressourcenschutz. Verschiedene Aktionen machen das Konstrukt Nachhaltigkeit verständlicher und erlebbar. Dabei lädt der Beirat andere Jugendliche dazu ein, sich für eine lebenswerte Zukunft stark zu machen. Das bedeutet zum Beispiel, schonender mit Ressourcen wie Wasser und Erdöl umzugehen. Aber auch Themen wie Mobilität, Lebensmittel oder Energie stehen auf dem Plan. „In einer Gruppe erreicht man mehr als alleine und hat bessere Ideen. Ich finde es wichtig, mittendrin zu sein, anstatt zu sagen: 'Das machen schon die anderen'“, erklärt Laura, die bereits seit 2012 im Jugendbeirat ist. „Wir haben schon tolle Aktionen umgesetzt und ich bin mir sicher, dass mehr Jugendliche Spaß daran finden werden, nachhaltiger zu leben.“

Anpacken ist das Motto, deshalb heißt der jährlich stattfindende Aktionstag auch „Warten bringt nichts“. Und das setzen die 22 Jugendlichen auch bei ihren anderen Veranstaltungen um. Zum Beispiel bei einer Schnippeldisko auf dem Stuttgarter Schlossplatz, dem Bau eines zehn Meter hohen Windrads, dem Verteilen von Mehrweg-Weihnachtsbäumen per Lastenrade oder bei einer Tour mit dem Elektroauto quer durch Europa. Denn die Jugendlichen wissen: Warten bringt nichts.

Weiterführende Informationen unter www.wir-ernten-was-wir-saeen.de

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Frau Katrin Maier-Sohn
E-Mail: info@wewws.de

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