Reallabor Lounge: Winterbörse mit Gästen

Datum
17.01.2018

Reallabor Spacesharing

Seit 2015 fördert das Wissenschaftsministerium ein neues Kooperationsmodell zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Baden-Württemberg nimmt damit bundesweit eine Pionierrolle ein und möchte Vorreiter für die Gestaltung von konkreten Veränderungsprozessen im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie sein. Wissenschaftliche Institutionen bearbeiten gemeinsam mit Partnern, wie Kommunen, Verbänden, Wirtschaftsakteuren und Zivilgesellschaft gesellschaftliche Herausforderungen im Rahmen aktueller Transformationsprozesse.
Vierzehn Reallabore widmen sich Themen, wie der Quartiers-, Stadt- und Regionalentwicklung, der Einführung neuer Mobilitätskonzepte und Energiesysteme, der Gestaltung des Wandels von Arbeitsstrukturen und von sozialen Teilhabeprozessen.
Der öffentliche Diskurs sowie die Aufnahme und das Einschreiben von Anregungen aus der Gesellschaft sind wesentlicher Teil der Arbeit der Reallabore und so dienen auch die Veranstaltungen der Reallabor Lounge dazu, die Arbeiten in einer breiten Öffentlichkeit zu reflektieren und mit interessierten Akteuren zu diskutieren.

Fragestellungen für die Diskussion:
- Welche Strukturen einer Akteurs-basierten Stadtproduktion sind zielführend, um langfristig verbindliche
Partnerschaften zwischen Stadtverwaltung, (Immobilen-)Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft aufzubauen
(z.B. als Stadtlabor)?
- Wie müssen Verfahren der Stadtproduktion gestaltet sein, um:
... Freiräume, als Test- und Pionierfelder zugänglich zu machen und Mitbestimmung bei der Stadtentwicklung zu
ermöglichen? (z.B. Spacesharing als Instrument)
... wachsende Standortcluster, Initiativen und Projekte in stadtplanerische Ziele (Stadt) und Standortentwicklungen
(Eigentümer/ Entwickler/ Investoren) einzubinden?
- Können Reallabore eine Rolle dabei spielen?

18:00 Uhr Kurze Einführung
Spacesharing soll als Beispiel stehen, für Projekte, die in Beteiligungsprozessen, Forschungsvorhaben,
Förderkulissen etc. entwickelt und qualifiziert werden und bei denen anschliessend der Wunsch besteht, die Arbeit
fortzusetzen bzw. Teilergebnisse weiterzuentwickeln. Mit dem Ende des Förderzeitraumes der Projekte stehen
Akteure, die die Entwicklung fortführen möchten und Fokus auf die Verstetigung der nachgefragten Tätigkeiten
legen, häufig vor der Frage, wie diese Unternehmungen auch ökonomisch stabil gebaut sein können, ohne
ausschliesslich auf Förder- oder Forschungsmittel und persönliche Eigenmittel angewiesen zu sein. Wie kann es
gelingen, die nachgefragten Aktivitäten, Produkte und Prozesse so zu strukturieren und zu finanzieren, dass
ökonomisch stabile Entwicklungen kultiviert und Kooperationsstrukturen an der Schnittstelle zwischen
Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Hand und Bürgerschaft verstetigt werden können?
So sollen bei der Veranstaltung mit den geladenen Experten und den Gästen, die o.g. Fragen sowie insbesondere
Überlegungen für eine Trägerstruktur zur Verstetigung von Spacesharing, dessen Potentiale zur Einbindung in
Stadtplanungs-Verfahren und als Instrument der Stadtentwicklung, diskutiert werden. Der Einführungsvortrag gibt
Überblick in den Stand des Projektes Spacesharing, dessen Entwicklungspotentiale und die Fragestellungen für
den Abend.


18:20 Uhr
Die eingeladenen Experten geben Einblick in Organisations-, entsprechende Mitsprache- und differenzierte
Finanzierungsstrukturen im Kontext ihrer eigenen Tätigkeitsfelder:

Vortrag 1: OuiShare - Connecting the Collaborative Economy,
Referent: Thomas Doennebrinck, OuiShare Connector Germany & Freelancer
- Organisation und Finanzierung einer europaweit tätigen NGO mit lokalen Gruppen
Vortrag 2: Geschäftsmodelle des Peer-to-peer-Sharing – Forschungsergebnisse,
Referentin: Christine Henseling, IZT
- Internetbasierte Geschäftsmodelle und Finanzierungsstrukturen
Vortrag 3: Organisations- und Finanzmodelle von Unternehmen,
Referentin: Christiane Stoye-Benk, Menold Bezler Rechtsanwälte
- Rechtsformen von Unternehmen und deren Gestaltbarkeit: das Verhältnis von Mitsprache,
Beteiligung, Unternehmensstruktur und (Misch-)Finanzierung

20:00 Uhr Austausch mit Referenten und Gästen

21:00 Uhr Offener Ausklang

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