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Letzte Änderung: 18.03.2026

Es geht auch anders! #Weiterkämpfen

Ein Zaun, der bis in den Himmel ragt
© Markus Spiske, Unsplash

Wann: Montag, 30. März 2026, 18:00 - 19:15 Uhr
Wo: online
Kosten: keine
Veranstalter: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

Migration in Gegenwart und Zukunft - Ein Gespräch über zivile Seenotrettung und die Justice Fleet Allianz

Die Debatte über Migration ist laut, polarisiert und wird von rechts dominiert. Wir wollen das anders diskutieren: mit konkreten Visionen, Praxisbeispielen und Menschen, die zeigen, wie eine solidarische Gesellschaft schon heute funktioniert. In unserer Online-Reihe sprechen wir in jeder Folge mit einer Expert*in, die beweist: Es geht auch anders. 

Seit dem Ende des italienischen Rettungsprogramms Mare Nostrum 2014 haben mindestens 20.750 Menschen ihr Leben im Mittelmeer verloren. Ohne ein europäisches Rettungsprogramm sind zivile Organisationen die Einzigen, die Menschenrechte auf dem Meer verteidigen. Im November 2025 schlossen sich 13 dieser Organisationen zur Justice Fleet zusammen, der größten Allianz ziviler Seenotrettung, die es je gab. Sie trotzen Angriffen, politischer Repression und der systematischen Kriminalisierung ihrer Arbeit, und sie wehren sich erfolgreich vor Gericht. Chris Grodotzki, Koordinator der Justice Fleet und langjähriger Sea-Watch-Mitarbeiter, und Luna Ali, Autorin und Mitglied des Sea-Watch Airborne Teams, sprechen über Visionen, Forderungen und Errungenschaften der Allianz.

Moderation: Geraldine Mormin, Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

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