Wann: Donnerstag, 18. Juni 2026, 16:00 - 20:00 Uhr
Wo: online
Kosten: 10 Eur, 5 Eur ermäßigt
Veranstalter: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Zwischen Angst und Abwertung: Framing in Debatten zu Rechtsextremismus, Rassismus, Klimakrise und Antifeminismus
Framing formt, wie wir Informationen verstehen und bewerten. Der Begriff leitet sich vom englischen „frame“ („Rahmen“) ab und beschreibt, wie Themen durch sprachliche und rhetorische Mittel in einen bestimmten Bedeutungskontext gesetzt werden. In Politik und Medien wird Framing gezielt eingesetzt, um Deutungen zu lenken. Manche Perspektiven werden betont, andere ausgeblendet. Ob von „Asyltouristen“ oder „Asylsuchenden“ die Rede ist oder von „Frauen“ oder „FLINTA“ – die Wortwahl prägt, wie wir über Menschen und Themen denken.
Was erwartet dich?
Du arbeitest mit Beispielen aus Politik und Medien zu Rechtsextremismus, Rassismus, Klimakrise und Antifeminismus. Du erkennst, wie Framing funktioniert, welche Wirkung es entfaltet und wie du es reflektiert einsetzen oder dekonstruieren kannst.
Zentrale Fragen
Wie beeinflusst Framing unsere Wahrnehmung von politischen und gesellschaftlichen Themen? Welche sprachlichen Strategien werden genutzt, um Interpretationen zu steuern? Wie können wir Framing erkennen und kritisch hinterfragen?
