WG nachhaltig

Die nachhaltige WG

HINTERGRUND

Die Sommer- und Semesterferien sind vorbei, ein neues Semester steht vor der Tür. Für viele der Studenten hängt diese Zeit mit einem Umzug zusammen – entweder von zu Hause in die ersten eigenen vier Wände oder in eine neue Unistadt oder Wohngemeinschaft.

2016 haben rund 2.800.000 Menschen in Deutschland studiert rund 40 Prozent der Studenten wohnen in einer Wohngemeinschaft oder im Wohnheim (Quelle: Statista). Das sind eine ganze Menge Menschen, die sich Ihr Zuhause mit mehr oder weniger bekannten Leuten teilen und diese ganz bestimmte Wohnform gewählt haben. In Deiner WG feierst Du, büffelst für die nächsten Prüfungen, kochst, heizt und wäschst. Du verbringst dort also einen Großteil Deines Lebens und nutzt dort Ressourcen wie Wasser und Strom. Mit ein paar Tipps kann Deine WG auch in Sachen Nachhaltigkeit punkten.

DAS KANNST DU TUN

Die Bude einrichten: Sparsam lebt der Durchschnittsstudent, das gilt auch bei der Zimmergestaltung. Das Prinzip des Recyclings bietet sich also an. Du kannst beispielsweise ausrangierte Möbel von Familie und Bekannten übernehmen oder auf dem Flohmarkt in Deiner Nähe nach alten Schätzen suchen. Wenn Du Dir doch neue Möbel leisten kannst, kaufe Möbel aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Holz oder Wolle. Sie belasten die Umwelt weniger. Schadstoffärmere Produkte stinken meist nicht so künstlich wie die belasteten Möbel. Am besten sind ökologisch produzierte Einrichtungsgegenstände, die Du an Siegeln wie zum Beispiel dem FSC-Siegel erkennen kannst.

Unter Strom stehen: „Weniger ist mehr“ oder „Einer für alle“ sind die Mottos für Elektrogeräte in der WG. Wenn das WG-Klima stimmt, können sich die Mitbewohner den Fernseher oder Drucker teilen. So wird weniger Strom verbraucht. Vermeide außerdem, dass Eure Geräte im Stand-by Modus Energie fressen. Beim Kauf eines neuen technischen Gerätes achte auf das Siegel. Zum Beispiel steht beim Kühlschrank ein A+++ für den niedrigsten Energieverbrauch. Das nachhaltigste Licht bringen LED-Lampen. Interessant: Ein Notebook verbraucht weniger Strom als ein PC.

Studentenfutter: Nudeln mit Soße – auch wenn es das Standardgericht jeden Tag gibt, lohnt es sich, wenn alle Bewohner zusammenlegen. Wird nur einmal, dafür aber in großen Mengen eingekauft, sparst Du Fahrweg, Verpackungsmaterial und Geld. Kaufe überwiegend bio, regional und saisonal ein.

Richtig einheizen: In einer WG ist oft ein Kommen und Gehen. Manchmal sind alle Räume belegt, manchmal ist kein Mensch da. Wie wird dann am besten geheizt? Ständig die Heizkörper ganz aus- und dann wieder andrehen ist keine Lösung. Eine eiskalte Wohnung aufzuheizen, benötigt sehr viel Energie. Deshalb im Winter konstant heizen und die Wärme lediglich etwas herunterdrehen, wenn nur wenige Mitbewohner zu Hause sind. Soll gelüftet werden, heißt das Zauberwort „Stoßlüften“. Die Fenster nicht durchgängig gekippt lassen, sondern lieber mehrmals täglich alle Fenster für fünf bis zehn Minuten aufmachen und gut durchlüften, dann wieder alles schließen.

Wasch (Dich) mal wieder: Wenn Du Deine Kleidung nicht mehr zu Mutti zum Waschen bringst, nutzt Du wohl Eure WG-Waschmaschine. Grundsätzlich kannst Du heutzutage die Wäsche bei 30 oder 40 Grad waschen, um alle Flecken zu entfernen. Sprecht Euch beim Waschen ab, sodass die Maschine gut gefüllt ist und nutzt das Energiesparprogramm. Wenn Du Dich selbst wäschst, spare Wasser indem Du mehr duschst als badest und das Wasser beim Zähneputzen nicht laufen lässt.

 

Viel Spaß in Deiner nachhaltigen WG!

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