Die Junge Plattform der Nachhaltigkeitsstrategie ist eine Initiative für junge Menschen, die etwas bewegen wollen. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft nachhaltiger – durch Austausch und kreative Aktionen rund um Klima und Nachhaltigkeit. Auf unseren Kanälen findest du praktische Alltagstipps für umweltbewusstes Einkaufen, inspirierende DIY-Projekte und spannende Einblicke, wie du Baden-Württemberg durch Engagement nachhaltiger machen kannst.

 | Rückblicke
Letzte Änderung: 08.05.2025 Autor*in: Jana Faul

Kongress Plastikperspektiven

© Manuel Hilscher

Plastikreduktion und Plastikalternativen

... mit den Themen: Medienberichterstattung in der Transformation, Plastikverpackungen zwischen Anspruch und Konkurrenzdruck, Verpackungs-Alternativen, Plastik in der Textilindustrie und dem Markt der Möglichkeiten.  – Ludwigsburg, 10. November 2023

Markt der Möglichkeiten 

Auf dem Markt der Möglichkeiten zeigten Unternehmen verschiedene Ansätze zur Plastikvermeidung. Dabei waren Unverpacktläden, Firmen, die an Alternativen zu Plastik arbeiten, wie Styropor aus Getreidespelzen und Aufsteller von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz vor Ort. 

Medienberichterstattung in der Transformation 

Andreas Stamm aus der ZDF-Redaktion Umwelt beschrieb wie schwierig es ist, nach der Berichterstattung über aktuelle Krisen und Konflikte auf der ganzen Welt, noch Energie für Nachrichten über den Klimawandel aufzubringen – und dann aktiven Klimaschutz zu betreiben. Er betonte wie wichtig konstruktiver Journalismus und die Rolle von Medien ist, Gesellschaften in der Transformation zusammenzuhalten. Während der anschließenden Diskussion wurde die Trennung der Redaktionen Umwelt und Wirtschaft hinterfragt. 

Plastikverpackungen zwischen Anspruch und Konkurrenzdruck 

Timothy Glaz, Leiter Corporate Affairs von Werner & Mertz, zu dem die Marke Frosch gehört, gab einen Einblick, wie das Unternehmen versucht Nachhaltigkeit in allen Bereichen umzusetzen. Sei es das Cradle-to-Cradle-Prinzip bei der Produktion oder das Plusenergie-Bürogebäude in Mainz. 

Alternativen zur ,,normalen“ Verpackung 

Nach der Kaffeepause folgte für Sabrina und mich ein Highlight, da Sophia Häußler vom Jugendrat für Klima und Nachhaltigkeit Baden-Württemberg auf der Bühne war. Sie moderierte ein Gespräch mit Lisa Scherer von Proservation, einem Hersteller von Verpackungen aus Getreidespelzen, die Styropor ersetzen und zu 100 % abbaubar sind und mit Rudolf Siegle von Wir.Kiste.Kreis, einem Anbieter von wiederverwendbaren Versandverpackungen. Die Jungunternehmer*innen erzählten von ihrer jeweiligen Entstehungsgeschichte und ihren Zielen. Wir.Kiste.Kreis möchten beispielsweise große Firmen im E-Commerce von sich überzeugen, um so ihre Versandverpackungen weiterzuverbreitet. 

Plastik in der Textilindustrie

Thematisch ging es während des Kongresses viel um das Thema Verpackungen. Prof. Dr.-Ing. Wolfgang ergänzte abschließend, dass jedoch ein großes Problem im Bereich Plastik die Textilindustrie sei. Beispielsweise gelangen durch das Waschen von Kleidung pro Jahr pro Kopf 77 Gramm Mikroplastik in die Umwelt.

Persönliches Fazit

Mir persönlich gab der Kongress von NaturVision sehr viele Denkanstöße mich mehr mit dem Thema Plastik auseinanderzusetzen, meinen eigenen Umgang damit zu hinterfragen und mich über Alternativen wie biobasierte Kunststoffe zu informieren.


Diskussion auf einem Podium zwischen jungen Menschen
© Elisa Mauruschat
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Junge Frau mit VR Brille und Steuerlement in der Hand steht dynamisch im Raum
© Elisa Mauruschat
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Zwei sympathische junge Frauen die sich den Arm über die Schulter legen und lachen
© Elisa Mauruschat
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Gemischte Gruppe junger Menschen aus dem Jugendrat stehen auf einer Treppe und lachen
© Patrick Vexler
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Letzte Änderung: 08.05.2025 Autor*in: Jana Faul

Kongress Plastikperspektiven

© Manuel Hilscher

Plastikreduktion und Plastikalternativen

... mit den Themen: Medienberichterstattung in der Transformation, Plastikverpackungen zwischen Anspruch und Konkurrenzdruck, Verpackungs-Alternativen, Plastik in der Textilindustrie und dem Markt der Möglichkeiten.  – Ludwigsburg, 10. November 2023

Markt der Möglichkeiten 

Auf dem Markt der Möglichkeiten zeigten Unternehmen verschiedene Ansätze zur Plastikvermeidung. Dabei waren Unverpacktläden, Firmen, die an Alternativen zu Plastik arbeiten, wie Styropor aus Getreidespelzen und Aufsteller von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz vor Ort. 

Medienberichterstattung in der Transformation 

Andreas Stamm aus der ZDF-Redaktion Umwelt beschrieb wie schwierig es ist, nach der Berichterstattung über aktuelle Krisen und Konflikte auf der ganzen Welt, noch Energie für Nachrichten über den Klimawandel aufzubringen – und dann aktiven Klimaschutz zu betreiben. Er betonte wie wichtig konstruktiver Journalismus und die Rolle von Medien ist, Gesellschaften in der Transformation zusammenzuhalten. Während der anschließenden Diskussion wurde die Trennung der Redaktionen Umwelt und Wirtschaft hinterfragt. 

Plastikverpackungen zwischen Anspruch und Konkurrenzdruck 

Timothy Glaz, Leiter Corporate Affairs von Werner & Mertz, zu dem die Marke Frosch gehört, gab einen Einblick, wie das Unternehmen versucht Nachhaltigkeit in allen Bereichen umzusetzen. Sei es das Cradle-to-Cradle-Prinzip bei der Produktion oder das Plusenergie-Bürogebäude in Mainz. 

Alternativen zur ,,normalen“ Verpackung 

Nach der Kaffeepause folgte für Sabrina und mich ein Highlight, da Sophia Häußler vom Jugendrat für Klima und Nachhaltigkeit Baden-Württemberg auf der Bühne war. Sie moderierte ein Gespräch mit Lisa Scherer von Proservation, einem Hersteller von Verpackungen aus Getreidespelzen, die Styropor ersetzen und zu 100 % abbaubar sind und mit Rudolf Siegle von Wir.Kiste.Kreis, einem Anbieter von wiederverwendbaren Versandverpackungen. Die Jungunternehmer*innen erzählten von ihrer jeweiligen Entstehungsgeschichte und ihren Zielen. Wir.Kiste.Kreis möchten beispielsweise große Firmen im E-Commerce von sich überzeugen, um so ihre Versandverpackungen weiterzuverbreitet. 

Plastik in der Textilindustrie

Thematisch ging es während des Kongresses viel um das Thema Verpackungen. Prof. Dr.-Ing. Wolfgang ergänzte abschließend, dass jedoch ein großes Problem im Bereich Plastik die Textilindustrie sei. Beispielsweise gelangen durch das Waschen von Kleidung pro Jahr pro Kopf 77 Gramm Mikroplastik in die Umwelt.

Persönliches Fazit

Mir persönlich gab der Kongress von NaturVision sehr viele Denkanstöße mich mehr mit dem Thema Plastik auseinanderzusetzen, meinen eigenen Umgang damit zu hinterfragen und mich über Alternativen wie biobasierte Kunststoffe zu informieren.


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