WBN 2016

Aktionstag Warten bringt nichts 2016

26.07.2016 - 11:19:49

Stuttgart – Die Messer klackern im Takt der Beats über die Schneidebretter. Junge Leute stückeln verschiedenes Gemüse klein und haben dabei Spaß. Sie kochen, essen und vor allem lernen sie gleichzeitig etwas über nachhaltige Ernährung. So kann eine Szene des Aktionstages „Warten bringt nichts“ am 26. Juli aussehen. Im Workshop „Schnippeldisko“ soll dann nämlich nicht mehr marktfähiges Gemüse verkocht und so auf Lebensmittelverschwendung hingewiesen werden. Die Jugendinitiative beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit Themen wie Konsum, Klimawandel, erneuerbare Energien und Elektromobilität und weiß, wie nachhaltiges Handeln im Alltag funktionieren kann. Im Juli lädt sie zum vierten Mal Jugendliche zu ihrem Aktionstag „Warten bringt nichts“ ein. Dabei wollen die Veranstalter nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommen, sondern in Workshops zeigen, dass Nachhaltigkeit Spaß machen kann. So wird neben der Schnippeldisko zum Beispiel zusammen mit einem Bio-Metzger Wurst selbst hergestellt und der Frage nachgegangen, ob Fleischkonsum mit nachhaltigem Handeln vereinbar ist. Mit Umweltflüchtlingen wird diskutiert, wie deren Flucht und eine Flugzeugreise nach Australien zusammenhängen. Oder in einer sogenannten Textilbox können die Teilnehmer die schlechten Arbeitsbedingungen einer Näherin aus Bangladesch nachempfinden.

Minister Untersteller diskutiert mit

Patricia Fuchs engagiert sich im Jugendbeirat der Jugendinitiative und war an der Konzeption des Jugendkongresses beteiligt: „Wir treffen im Alltag immer wieder auf Situationen, in denen wir nachhaltig handeln können oder nicht. Zum Beispiel beim Shoppen, Reisen oder Essen“, erklärt die gelernte Physiotherapeutin. „Wir wollen Jugendlichen zeigen, welche Alternativen sie haben und dass krumme Möhren genauso gut schmecken wie gerade gewachsenes Gemüse.“ Außerdem sei die Veranstaltung eine Chance, um Umweltminister Franz Untersteller kennenzulernen, wie Fuchs ankündigt.

Der Aktionstag „Warten bringt nichts“ findet am Dienstag, den 26. Juli 2016 im Jugendhaus dasCann in Stuttgart statt. Die kostenlose Teilnahme ist für Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahre.

Als Teil der Jugendinitiative ist der Jugendbeirat seit 2012 eine Schnittstelle zwischen Jugendlichen, Wissenschaft und der politischen Ebene. Der Jugendbeirat wird vom Umweltministerium des Landes koordiniert und unterstützt. Mit seinem Sitz im Beirat der Landesregierung für Nachhaltige Entwicklung kann er auch unkonventionelle Ideen junger Leute in die Nachhaltigkeitsstrategie einbringen.

Weiterführende Informationen unter www.wir-ernten-was-wir-saen.de

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Ihr Pressekontakt

Frau Katrin Maier-Sohn
E-Mail: info@wewws.de 

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